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Johannes Gutenberg-Universität
Studium generale
R 02 177
Isaac-Fulda-Allee 2b/c
55124 Mainz

Postanschrift
Johannes Gutenberg-Universität
Studium generale
55099 Mainz

Interdisziplinäre Lehre

Konzeption und Organisation interdisziplinärer Vorlesungsreihen

Organisation der Module des Studium generale in den Bachelor- und Masterstudiengängen

Neugier, Kreativität und Improvisation

Betrug und Hoaxes in der Wissenschaft

Theorie und Erklärung

1992–1999
Studium der Politikwissenschaft, Ethnologie, Erziehungswissenschaft und Soziologie an den Universitäten in Mainz und Granada

1999
Magister Artium

1999/2000
Lehraufträge am Institut für Politikwissenschaft der Universität Mainz

2000/2001
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Mainz

2001–2002
Mitarbeiter im Projekt „Leitbildentwicklung“ der Universität Mainz

2003–2005
Stellvertretende Projektleitung des Gesamtreformprojektes „Neues Steuerungsmodell“ der Universität Mainz

2006–2009
Mitarbeiter in der Abteilung Studium und Lehre der Zentralen Verwaltung der Universität Mainz; dort zuständig für die Umstellung der Studienstruktur

2008
Promotion

2009 bis heute
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Studium generale der Universität Mainz

Wie Wissen gemacht wird. Die Erfindung von Wissenschaft
Zwei projektorientierte Master-Seminare/Übungen im Wintersemester 2025/26

Mensch und Affe
Zwei Bachelor-Seminare/Übungen im Sommersemester 2025, begleitend zur Vorlesungsreihe „Der Mensch im Spiegel des Affen“ von Prof. Dr. Julia Fischer

Wie Wissen gemacht wird. Die Erfindung von Wissenschaft
Zwei projektorientierte Master-Seminare/Übungen im Wintersemester 2024/25

Stadt[t]räume. Entwicklung und Zukunft der Urbanität
Zwei Bachelor-Seminare/Übungen im Sommersemester 2024, begleitend zur gleichnamigen interdisziplinären Vorlesungsreihe

Wie Wissen gemacht wird. Die Erfindung von Wissenschaft
Zwei projektorientierte Master-Seminare/Übungen im Wintersemester 2023/24

Was uns antreibt: Motivation und Emotion
Zwei Bachelor-Seminare/Übungen im Sommersemester 2023, begleitend zur gleichnamigen interdisziplinären Vorlesungsreihe

Wie Wissen gemacht wird. Die Erfindung von Wissenschaft
Zwei projektorientierte Master-Seminare/Übungen im Wintersemester 2022/23

Heureka! Kreativität – oder wie das Neue entsteht
Zwei Bachelor-Seminare/Übungen im Sommersemester 2022, begleitend zur gleichnamigen interdisziplinären Vorlesungsreihe

Wie Wissen gemacht wird. Die Erfindung von Wissenschaft
Zwei projektorientierte Master-Seminare/Übungen im Wintersemester 2021/22

Versprechen der Hirnforschung. Das Manifest der Neurowissenschaften revisited
Zwei Bachelor-Seminare/Übungen im Sommersemester 2021, begleitend zur gleichnamigen interdisziplinären Vorlesungsreihe

Wie Wissen gemacht wird. Tatsachen, Theorien und Revolutionen
Zwei Master-Seminare/Übungen im Wintersemester 2020/21

Versprechen der Hirnforschung. Das Manifest der Neurowissenschaften revisited
Zwei Bachelor-Seminare/Übungen im Sommersemester 2020, begleitend zur gleichnamigen interdisziplinären Vorlesungsreihe

Wie Wissen gemacht wird. Tatsachen, Theorien und Revolutionen
Zwei Master-Seminare/Übungen im Wintersemester 2019/20

Die Macht der Düfte. Alles über das Riechen und wie es unser Leben bestimmt
Zwei Bachelor-Seminare/Übungen im Sommersemester 2019, begleitend zur gleichnamigen Vorlesungsreihe von Prof. Dr. Dr. Hanns Hatt

Wie Wissen gemacht wird. Tatsachen, Theorien und Revolutionen
Zwei Master-Seminare/Übungen im Wintersemester 2018/19

Was ist Wahrheit?
Zwei Bachelor-Seminare/Übungen im Sommersemester 2018, begleitend zur gleichnamigen interdisziplinären Vorlesungsreihe

Wie Wissen gemacht wird. Tatsachen, Theorien und Revolutionen
Zwei Master-Seminare/Übungen im Wintersemester 2017/18

Vorteil Vielfalt. Diversität in Natur, Kultur und Gesellschaft
Zwei Bachelor-Seminare/Übungen im Sommersemester 2017, begleitend zur gleichnamigen interdisziplinären Vorlesungsreihe

Wie Wissen gemacht wird. Tatsachen, Theorien und Revolutionen
Zwei Master-Seminare/Übungen im Wintersemester 2016/17

Zukunft denken. Mythen, Mentalitäten, Prognosen
Zwei Bachelor-Seminare/Übungen im Sommersemester 2016, begleitend zur gleichnamigen interdisziplinären Vorlesungsreihe

Wie Wissen gemacht wird. Tatsachen, Theorien und Revolutionen
Zwei Master-Seminare/Übungen im Wintersemester 2015/16

Die Evolution der Kooperation
Zwei Bachelor-Seminare/Übungen im Sommersemester 2015, begleitend zur gleichnamigen interdisziplinären Vorlesungsreihe

Wie Wissen gemacht wird. Tatsachen, Theorien und Revolutionen
Zwei Master-Seminare/Übungen im Wintersemester 2014/15

Warum wir wissen wollen. Neugier, Staunen, Zweifeln
Zwei Bachelor-Seminare/Übungen im Sommersemester 2014, begleitend zur gleichnamigen interdisziplinären Vorlesungsreihe

Wie Wissen gemacht wird. Tatsachen, Theorien und Revolutionen
Zwei Master-Seminare/Übungen im Wintersemester 2013/14

Die Europäische Währungsunion – Erwartungen, Erfahrungen, Perspektiven
Zwei Bachelor-Seminare/Übungen im Sommersemester 2013 zur gleichnamigen Vorlesungsreihe von Prof. Dr. Gerold Krause-Junk

Wie Wissen gemacht wird. Tatsachen, Theorien und Revolutionen
Zwei Master-Seminare/Übungen im Wintersemester 2012/13

Out of Africa. Zur Globalgeschichte des Homo sapiens
Zwei Bachelor-Seminare/Übungen im Sommersemester 2012, begleitend zur gleichnamigen Vorlesungsreihe von Prof. Dr. Friedemann Schrenk

Grundlagen wissenschaftlicher Erkenntnis
Zwei Master-Seminare/Übungen im Wintersemester 2011/12

Der Mensch und das Feuer. Natur, Kultur, Technik
Zwei Bachelor-Seminare/Übungen im Sommersemester 2011, begleitend zur gleichnamigen interdisziplinären Vorlesungsreihe

Das Neue in der Wissenschaft
Zwei Bachelor-Seminare/Übungen im Wintersemester 2010/11, begleitend zur gleichnamigen interdisziplinären Vorlesungsreihe

Das Schöne: Formen und Funktionen
Zwei Bachelor-Seminare/Übungen im Sommersemester 2010, begleitend zur gleichnamigen interdisziplinären Vorlesungsreihe

Schmerz und Schmerzforschung
Zwei Bachelor-Seminare/Übungen im Wintersemester 2009/10, begleitend zur gleichnamigen interdisziplinären Vorlesungsreihe

Zusammen mit Sabine Fetzer

Zusammen mit Andreas Hütig

Zusammen mit Sabine Fetzer,
Peter Kiefer, Carolin Lauer und
Daniel Schmicking


Die moderne Wissenschaft ist ein faszinierendes Instrument zur Gewinnung von Erkenntnissen über Natur und Kultur. Ihre Ergebnisse sind zwar nicht frei von Widersprüchen, aber den meisten anderen Arten, Wissen zu erzeugen, überlegen. Das liegt an bestimmten Regeln, über die sich Wissenschaftler verständigt haben. Ein zentrales Prinzip von Wissenschaft ist Transparenz. Der Weg zum Wissen soll für alle nachvollziehbar sein, die bereit sind, sich in einen bestimmten Wissensbereich einzuarbeiten. Debatten um Fake News und Alternative Fakten zeigen, wie wichtig transparent erzeugtes Wissen ist. Dabei kann nicht genug betont werden, dass die moderne Wissenschaft als Reaktion auf Aberglauben und „Fake“ entstanden ist.

Einen Einstieg in das Thema Wissenschaft zu finden ist schwer, denn das Prinzip der Transparenz darf leider nicht mit Verständlichkeit gleichgesetzt werden. Ziel des Buches ist es, die Idee von Wissenschaft auch Leser*innen ohne Vorkenntnisse näherzubringen.

Vogt, Thomas (2019), Against Fake. Wie Wissenschaft die Welt erklärt. Berlin, Heidelberg.


Kreative Menschen gelten oft als unangepasste Individualisten, denen gerne eine gewisse Verrücktheit attestiert wird. Rationale und soziale Motive, die das Handeln in anderen Lebenszusammenhängen prägen, scheinen in kreativen Prozessen keine große Rolle zu spielen. Aber kreative sind immer auch rationale Handlungen. Denn Menschen wählen kreative Handlungsoptionen nur dann, wenn mit ihnen ein höherer subjektiver Nutzen verbunden ist als mit jeder anderen Handlungsalternative. Ziel der vorliegenden Arbeit ist der Entwurf eines sozialwissenschaftlichen Erklärungsmodells „Kreativität“ auf der Grundlage der Theorie des subjektiv erwarteten Nutzens und psychologischer Kreativitätstheorien.

Vogt, Thomas (2010), Kalkulierte Kreativität. Die Rationalität kreativer Prozesse, Wiesbaden.


In der Disziplin der Internationalen Beziehungen wird so einmütig wie in kaum einem anderen Bereich der Sozialwissenschaften zugegeben, dass große Teile des zur Verfügung stehenden theoretischen Instrumentariums nur bedingt zur Erklärung empirischer Phänomene nutzbar sind. Trotz bekannter Schwächen und offenkundiger Immunisierungsstrategien der „Theoriekonstrukteure“ werden Theorien der internationalen Politik nur selten einer wissenschaftstheoretisch geleiteten Qualitätsprüfung unterzogen. In diesem Buch wir am Beispiel des neorealistischen Forschungsprogramms gezeigt, wie eine solche Prüfung von Theorien der internationalen Politik durchgeführt werden kann. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob das untersuchte Forschungsprogramm progressiv voranschreitet oder einen degenerativen Charakter aufweist.

Vogt, Thomas (1999), Der Neorealismus in der internationalen Politik. Ein wissenschaftstheoretische Analyse, Wiesbaden.