Am Dienstag, 27. Januar 2026, war die Shoah-Überlebende Henriette Kretz zu einem Zeitzeugengespräch zu Gast an der JGU Mainz, das den Abschluss einer Reihe von Veranstaltungen zum Thema „Zwischen Erinnern und Vergessen: Der Holocaust in Europas kulturellem Gedächtnis“ bildete.
Eindrücklich und bewegend erzählte sie ihre Geschichte einer verlorenen Kindheit, der Ermordung ihrer Eltern und wie sie ihrer eigenen Ermordung durch die Nazis entkam. Erinnerungen, die in unserer Zeit wichtiger denn je sind angesichts der Rückkehr von Hass, vor dem Henriette Kretz nachdrücklich warnte.
Der Hörsaal war buchstäblich bis zum Rand gefüllt vom gebannt lauschenden Auditorium.
Die Veranstaltung ist von einer Gruppe Studierender im Rahmen des vom Studium generale (Teil des ZWW) angebotenen Zertifikats „Veranstaltungsmanagement in Wissenschaft und Forschung“ organisiert und durchgeführt worden. Derzeit bereitet das Team einen offenen Moodle-Kurs mit dem Titel „Zwischen Erinnern und Vergessen: Der Holocaust in Europas kulturellem Gedächtnis“ vor, auf dem Aufzeichnungen dieses Abends sowie weitere Veranstaltungen für alle Moodle-Nutzer:innen der JGU etwa ab Anfang März frei zugänglich sein werden.